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UPS Monitor 247-IT

247-IT Software für Hyper-V Infrastruktur Version 1.12.1

Der Strom fällt aus.
Ihre VMs fahren geordnet herunter — oder migrieren live.

Der UPS Hyper-V Shutdown Monitor liest Ihre USV per SNMP oder NUT aus, erkennt den Batteriebetrieb und schaltet bei Erreichen Ihrer Schwellwerte jede virtuelle Maschine und jeden Host in der von Ihnen festgelegten Reihenfolge ab — lange bevor der Akku leer ist. Als Windows-Dienst, unbeaufsichtigt, mit Protokoll über jeden Schritt.

Einmallizenz — kein Abo — unbegrenzt Hosts — 30 Tage testen

USV-Protokolle
SNMP v1 / v2c / v3
Alternativ
NUT TCP 3493
Hyper-V Hosts
∞ je Lizenz
Alarmkanäle
5 parallel
Plattform
.NET 10 Windows x64
Abb. 01 — Signalweg USV → Monitor → Hyper-V
USV APC · EATON · CYBERPOWER RFC 1628 SNMP 161 / NUT 3493 ABFRAGE 30 s UPS MONITOR WINDOWS-DIENST · 24/7 AKKU ≤ 20 % · RESTLAUFZEIT ≤ 300 s 3× BESTÄTIGT → ABSCHALTUNG WinRM 5985 / 5986 HV-NODE-01 8 VMs · Stop-VM / Save-VM HV-NODE-02 5 VMs · Live-Migration möglich SRV-BACKUP Physikalischer Server · shutdown.exe ALARMIERUNG E-MAIL · TEAMS · SMS · WEBHOOK · SNMP TRAP
Ein Dienst, ein Netzwerkpfad: Die USV wird passiv abgefragt, die Hosts werden ausschließlich über WinRM angesprochen. Auf den Hyper-V Hosts selbst muss keine Agenten-Software installiert werden.
01 Ablauf Alle Zeiten frei konfigurierbar. Das Beispiel zeigt ein Abfrageintervall von 30 s und drei nötige Bestätigungen.

Was in den ersten fünf Minuten passiert

Ein Stromausfall ist kein Ereignis, sondern ein Ablauf. Die Software zählt, prüft, bestätigt — und schaltet erst dann ab. Genau das unterscheidet eine kontrollierte Abschaltung von einem Absturz.

Abb. 02 — Zeitverlauf einer Notabschaltung Beispiel: 3 Hosts, 5 VMs
T+0 T+90 s T+240 s NETZ 230 V 230 V 0 V — NETZ AUSGEFALLEN USV-STATUS 100 % 62 % 31 % 24 % BATTERIEBETRIEB — AKKU ENTLÄDT ABFRAGE 30 s SCHWELLWERT UNTERSCHRITTEN → ZÄHLER LÄUFT 1/3 2/3 3/3 VMs 5 VMs SEQUENZIELL · STOP-VM (GRACEFUL) / SAVE-VM (SUSPEND) SAVE-VM: ZUSTAND AUF PLATTE — SEKUNDEN STATT MINUTEN HYPER-V HOST shutdown.exe HOST AUS ALARM NETZAUSFALL NOTABSCHALTUNG GESTARTET ABGESCHLOSSEN T−30 s T+0 60 s 120 s 180 s 240 s 300 s
Die drei Bestätigungen sind der Grund, warum ein kurzer Spannungseinbruch keine Abschaltung auslöst. Kehrt der Strom vor der dritten Abfrage zurück, wird der Zähler zurückgesetzt und nichts passiert.

Erst zählen, dann handeln

Ausgelöst wird nur, wenn die USV auf Batterie läuft und ein Schwellwert unterschritten ist — Akkuladung in Prozent, Restlaufzeit in Sekunden oder die Meldung „Low Battery“ der USV selbst. Wie oft das in Folge zutreffen muss, legen Sie fest.

Und wenn der Strom zurückkommt?

Wechselt die USV zurück auf Netzbetrieb, fällt der Bestätigungszähler auf null. Eine bereits gestartete Abschaltung läuft dagegen kontrolliert zu Ende — ein halb heruntergefahrener Cluster ist gefährlicher als ein vollständig abgeschalteter.

02 Überwachung Die Erkennung läuft automatisch: APC, Eaton, Socomec, Vertiv, Huawei und CyberPower zuerst, RFC 1628 als universelle Rückfallebene.

Jede USV, die im Netz spricht

SNMP oder NUT — mehr braucht es nicht. Kein Hersteller-Agent, kein USB-Kabel zum Server, keine Bindung an eine Marke.

Protokoll A

APC PowerNet

Ladung, Restlaufzeit, Status, Modell, Eingangsspannung und Last direkt aus der PowerNet-MIB. Restlaufzeit kommt als TimeTicks und wird korrekt umgerechnet.

1.3.6.1.4.1.318.1.1.1.*
Protokoll B

RFC 1628 & Eaton

Die Standard-UPS-MIB als universelle Rückfallebene, ergänzt um herstellerspezifische OIDs von Eaton (XUPS, MGE), Socomec (Netvision 5/6), Vertiv/Liebert, Huawei und CyberPower. Damit funktionieren auch Geräte, die keine Herstellererweiterung anbieten.

1.3.6.1.2.1.33.1.* · 1.3.6.1.4.1.705.1.5.*
Protokoll C

NUT TCP

Direkter Client zum NUT-Daemon (upsd) — ideal, wenn bereits ein Linux-System die USB- oder serielle Verbindung zur USV verwaltet. Mit Benutzername und Passwort.

Port 3493 · battery.charge · ups.status

Was ausgelesen wird

Ausgelesene USV-Messwerte und ihre Verwendung
MesswertVerwendung
AkkuladungSchwellwert, Verlaufschart, Gesundheitstrend
RestlaufzeitSchwellwert, Migrationsentscheidung
BatteriestatusOnline / Batterie / Low Battery / Laden
EingangsspannungAusfallerkennung, Protokoll
AusgangslastEnergieverbrauch, Stromkosten (Pro)
TemperaturProtokoll, Bericht
Modell & HerstellerAnzeige, Manager-Bericht

Verbindung & Sicherheit

  1. SNMP v1 und v2c mit frei wählbarer Community
  2. SNMP v3 mit SHA- oder MD5-Authentifizierung und AES- oder DES-Verschlüsselung
  3. NUT über TCP mit Benutzername und Passwort, 10 s Zeitlimit
  4. Alle Zugangsdaten liegen DPAPI-verschlüsselt auf dem Rechner
  5. Eigene OID-Profile für Sondergeräte per JSON nachrüstbar
  6. Mehrere USV-Geräte, jedem Host einzeln zugeordnet
  7. USV-Redundanz: zweite Einspeisung je Host hält die Abschaltung zurück

USVs nur überwachen, ohne etwas abzuschalten, Warnschwellen für Last, Temperatur und Eingangsspannung sowie geplante USV-Selbsttests: USV-Monitoring in der Enterprise-Edition →

03 Hyper-V Auf den Hosts läuft kein Agent. Alles geht über WinRM, das dort ohnehin vorhanden ist.

Drei Wege, eine VM sicher durch den Stromausfall zu bringen

Nicht jede virtuelle Maschine verträgt dasselbe Verfahren. Ein Domänencontroller darf sauber herunterfahren, ein SQL-Server mit ausstehenden Windows-Updates besser nicht. Sie entscheiden pro VM.

Verfahren 1 · Stop-VM

Herunterfahren

Das Gastbetriebssystem fährt regulär herunter, mit einstellbarem Zeitlimit je Host. Läuft die VM nach Ablauf noch, wird als letzte Instanz hart ausgeschaltet — besser aus als ungeschützt am leeren Akku.

Zeitlimit je Host, Standard 120 s
Verfahren 2 · Save-VM

Suspendieren

Der Arbeitsspeicher wird auf Platte gesichert, die VM friert ein. Dauert Sekunden statt Minuten und umgeht hängende Windows-Updates komplett. Nach der Rückkehr des Stroms läuft die VM weiter, wo sie war.

Empfohlen für lange bootende Systeme
Verfahren 3 · Move-VM  — PRO

Live-Migration

Statt abzuschalten: Ist ein zugewiesener Partner-Host noch am Netz und hat dessen USV genügend Restlaufzeit, wandern die laufenden VMs im Betrieb dorthin. Der geleerte Host schaltet sich danach selbst ab.

Setzt Failover-Cluster oder Shared-Nothing voraus

Verbindung zu den Hosts

  1. PowerShell Remoting über WinRM, Port 5985 oder 5986 mit SSL/TLS
  2. Anmeldung mit Domänen- oder lokalem Konto, Mitglied der Hyper-V-Administratoren
  3. Laufende VMs werden bei jedem Start automatisch ermittelt
  4. Freie Reihenfolge für Hosts und für VMs innerhalb eines Hosts
  5. Host-Abschaltung mit einstellbarer Verzögerung nach der letzten VM
  6. Zusätzliche physikalische Server ohne Hyper-V-Rolle lassen sich einbeziehen
  7. Testmodus protokolliert den kompletten Ablauf, ohne etwas abzuschalten

Zwei Knoten, zwei USVs, ein Ausfall

Fällt nur ein Standort aus, ist Abschalten die schlechteste aller Optionen. Die Software prüft deshalb zuerst, ob der Partner-Knoten noch am Netz ist, und verschiebt die laufenden VMs per Live-Migration dorthin.

Sind beide Standorte betroffen, wird nicht migriert, sondern die gesamte Umgebung geordnet heruntergefahren — beide Hyper-V Hosts und alle zugeordneten physikalischen Server.

Einrichtung Schritt für Schritt: Einrichtungsanleitung mit WinRM-Freischaltung, TrustedHosts und Berechtigungen.

04 Alarmierung Jeder Kanal einzeln aktivierbar, jeder mit eigenem Test-Knopf. Alle laufen gleichzeitig.

Sie erfahren es, bevor jemand anruft

Vier Auslöser, fünf Wege: Netzausfall, niedriger Akku, Start der Notabschaltung und Rückkehr des Stroms — jeweils dorthin, wo Sie tatsächlich hinschauen.

Alarmkanäle
Kanal Technik Standard Pro
E-MailSMTP mit TLS/SSL oder Microsoft 365 SMTP · Graph API, App-only und Gerätecode-Flow ✓✓
SNMP Trapan beliebige Managementsysteme Trap v2c an frei wählbaren Empfänger, Standard-Traps der UPS-MIB (RFC 1628) ✓✓
Microsoft Teamsfarbcodierte Karte im Kanal Teams-Workflows-Webhook (Adaptive Card), keine App-Registrierung nötig —✓
SMSerreicht Sie auch ohne Datenverbindung seven.io-Gateway, Empfänger im E.164-Format —✓
WebhookSlack, Discord, n8n, Zapier, eigene Endpunkte JSON-POST über HTTPS, optionaler Auth-Header —✓

Auslöser

  1. Netzausfall — die USV wechselt auf Batteriebetrieb
  2. Akku niedrig — ein konfigurierter Schwellwert ist unterschritten
  3. Notabschaltung — der Abschaltvorgang hat begonnen
  4. Netzrückkehr — Entwarnung, der Strom ist wieder da

Praxis

Der Windows-Dienst versendet ohne angemeldeten Benutzer — deshalb ist für Microsoft 365 der App-only-Weg über eine Azure-App-Registrierung vorgesehen und für Teams ein Workflows-Webhook, nicht der interaktive Anmeldefluss. Zugangsdaten werden DPAPI-verschlüsselt abgelegt.

Jeder Kanal lässt sich einzeln testen, ohne einen Stromausfall zu simulieren.

05 Betrieb Dienst und Oberfläche teilen sich dieselbe config.json in %ProgramData%\UPSHyperVShutdown.

Läuft, auch wenn niemand angemeldet ist

Ein Werkzeug, das nur bei geöffnetem Fenster funktioniert, schützt nichts. Deshalb ist der Windows-Dienst nicht Beiwerk, sondern die eigentliche Betriebsart.

Dienst

Windows-Dienst

Installieren, starten und stoppen direkt aus der Oberfläche — ohne sc.exe. Autostart beim Boot. Erkennt die GUI einen laufenden Dienst, sperrt sie ihre eigene Überwachung, damit nicht zwei Instanzen gleichzeitig abschalten.

Protokoll

Nachvollziehbarkeit

Jedes Ereignis erscheint sofort im Protokoll und landet in tagesweise rotierenden Logdateien. Log-Level wählbar von Debug bis Error, Abschaltverläufe mit Zeitstempel und VM-Details, eigenes Absturzprotokoll.

Updater

Aktualisierung

Der mitgelieferte Updater vergleicht Versionen gegen einen UNC-Pfad oder eine HTTPS-Quelle, stoppt den Dienst, sichert die alten Dateien als .old, tauscht alle drei Komponenten aus und startet den Dienst wieder.

Sprache

Deutsch & Englisch

Die komplette Oberfläche wechselt zur Laufzeit — Beschriftungen, Dialoge und Statustexte. Kein Neustart, keine zweite Installation. Die Auswahl bleibt gespeichert. Protokolldateien und Windows-Ereignisprotokoll sind bewusst einheitlich Englisch, unabhängig von der Oberflächensprache — leichter durchsuchbar und direkt an internationalen Support weiterreichbar.

Berichte — PRO

Verfügbarkeit & Energie

Uptime in Prozent, Batterieereignis-Protokoll und Akkuverlauf aus echten Messdaten. Dazu die Verbrauchsschätzung in kWh mit Stromkosten in €/kWh, Batterie-Gesundheitstrend und Austauschprognose.

Bericht — PRO

Monatsbericht per Mail

Ein PDF für die Geschäftsführung, automatisch zum eingestellten Wochentag und zur eingestellten Uhrzeit versendet — inklusive USV-Modell und Seriennummer. Zusätzlich CSV- und PDF-Export auf Knopfdruck, sowie ein PDF-Export über alle USVs auf einmal (GUI und Weboberfläche) für größere Flotten.

Datenhoheit

Ihre Daten bleiben bei Ihnen

Messwerte, Verlauf, Berichte, Konfiguration, Zugangsdaten und Protokolle liegen ausschließlich auf Ihrem Server. Keine Cloud, kein Hersteller-Konto, keine Telemetrie — Überwachung und Abschaltung laufen komplett im eigenen Netz.

Was Ihr Netz verlässt — und nur das

  • LizenzprüfungPolar: Lizenzschlüssel, anonymisierter Hardware-Fingerabdruck, IP-Adresse — alle 30 Tage
  • Update-AbfrageGitHub: nur Ihre IP-Adresse. Alternativ eigene Update-Quelle per UNC-Pfad oder HTTPS
  • Alarmenur über die Kanäle, die Sie selbst einrichten: E‑Mail, Teams, SMS, Webhook, SNMP-Trap
06 Ansicht Unbearbeitete Aufnahmen aus Version 1.7.14 — bleibt bei neueren Releases unverändert.

Die Anwendung, wie sie wirklich aussieht

Kein Renderbild, keine nachgezeichnete Oberfläche.

Abb. 03 — Dashboard, Live-Status
Abb. 04 — Berichte, Verfügbarkeit & Energie (Pro)
Abb. 05 — Hyper-V Hosts, Konfiguration
Abb. 06 — VMs, Übersicht je Host
Abb. 07 — USV-Einstellungen, Schwellwerte
Abb. 08 — Alarme, Benachrichtigungskanäle
07 Editionen Preise in Euro, einmalig. Nur für Unternehmen. Kauf und Rechnung laufen über Polar als Verkäufer (Merchant of Record).

Einmal kaufen. Für immer nutzen.

Alle Editionen enthalten den vollständigen Kern für unbegrenzt viele Hyper-V Hosts. Pro ergänzt Redundanz, Migration und Auswertung, Enterprise die Remote-Weboberfläche für Server Core, tiefere Monitoring-Integration und das USV-Monitoring ohne Abschaltung.

StandardEinmallizenz
139 €

Einmalig, dauerhaft nutzbar. Keine monatlichen oder jährlichen Kosten.

30 Tage kostenlos testen — alle Funktionen, keine Kreditkarte

  • USV-Überwachung per SNMP v1/v2c/v3 und NUT
  • Unbegrenzt viele Hyper-V Hosts und VMs
  • Shutdown und Suspend, freie Reihenfolge
  • Zusätzliche physikalische Server
  • E-Mail-Alarm und SNMP Trap
  • Windows-Dienst und Auto-Updater
Standard-Lizenz kaufen
ProEinmallizenz
199 €

Alles aus Standard, plus Redundanz, Live-Migration und Berichte.

30 Tage kostenlos testen — alle Funktionen, keine Kreditkarte

  • Mehrere USV-Geräte, jedem Host zugeordnet
  • USV-Redundanz: zweite Einspeisung je Host
  • Live-Migration statt Abschaltung
  • Teams-, SMS- und Webhook-Alarme
  • Verfügbarkeits-, Energie- und Kostenberichte
  • Monatsbericht als PDF, CSV-/PDF-Export
Pro-Lizenz kaufen
EnterpriseEinmallizenz
349 €

Alles aus Pro, plus Remote-Weboberfläche, Monitoring-Integration und USV-Monitoring.

30 Tage kostenlos testen — alle Funktionen, keine Kreditkarte

  • Remote-Weboberfläche für Server Core
  • Weitere Benutzer mit Rollen und Audit-Log
  • Vollständige Bedienung ohne lokale GUI
  • Health-Endpoint: JSON, Prometheus, PRTG
  • SIEM-Anbindung über feste Event-IDs
  • Betriebsart „Nur Überwachung“, global oder je USV
  • Warnschwellen für Akku, Last, Temperatur, Spannung
  • USV-Selbsttest, manuell oder geplant
Enterprise-Lizenz kaufen

Vor dem Kauf: 30 Tage voll funktionsfähig testen — alle Funktionen freigeschaltet, ohne Registrierung, ohne Kreditkarte, ohne automatische Verlängerung. Zum Download

Verkauf ausschließlich an Unternehmen, Behörden und Freiberufler (§ 14 BGB) — kein Verkauf an Privatpersonen. Es gelten die AGB.

Funktionsvergleich Standard / Pro / Enterprise
Funktion Standard Pro Enterprise
USV-Überwachung
SNMP v1 / v2c / v3 APC, Eaton, Socomec, Vertiv, Huawei, CyberPower, RFC 1628✓✓✓
NUT TCP-Protokoll✓✓✓
Freie Schwellwerte und Abfrageintervalle✓✓✓
Mehrere USV-Geräte mit Host-Zuordnung1 Gerät✓✓
USV-Redundanz zweite Einspeisung je Host oder Server—✓✓
Betriebsart „Nur Überwachung“ global oder je USV, alarmieren ohne Abschaltung——✓
Warnschwellen Akkuladung, Ausgangslast, Batterietemperatur, Eingangsspannung——✓
USV-Selbsttest manuell oder nach Zeitplan, SNMP und NUT——✓
Hyper-V
Unbegrenzt viele Hosts und VMs✓✓✓
Stop-VM und Save-VM, freie Reihenfolge✓✓✓
Physikalische Server einbeziehen✓✓✓
Live-Migration auf gesunden Partner-Host—✓✓
Individuelle Restlaufzeit-Schwelle je Server—✓✓
Alarmierung
E-Mail SMTP und Microsoft 365✓✓✓
SNMP Trap✓✓✓
Microsoft Teams Workflows-Webhook—✓✓
SMS seven.io—✓✓
Webhook Slack, Discord, n8n, Zapier—✓✓
Betrieb & Auswertung
Windows-Dienst, Autostart, Testmodus✓✓✓
Automatischer Updater✓✓✓
Batterie-Gesundheitstrend und Austauschprognose—✓✓
Verfügbarkeitsberichte Uptime, Ereignisse, Verlaufschart—✓✓
Energieanalyse und Stromkosten kWh, €/kWh—✓✓
CSV- und PDF-Export—✓✓
Monatlicher Manager-Bericht per E-Mail—✓✓
Tamper Protection Manipulationserkennung der Konfigurationsdatei—✓✓
Topologie-Tab grafische Übersicht, PDF-Notfallplan-Export—✓✓
Fernverwaltung & Integration
Remote-Weboberfläche für Server Core ohne lokale GUI, kompletter Funktionsumfang per Browser——✓
Benutzer & Audit-Log weitere Konten als Administrator oder „Nur Lesen“, Protokoll aller Anmeldungen und Änderungen——✓
Health-Endpoint JSON, Prometheus-Metriken, natives PRTG-Sensorformat——✓
SIEM-Anbindung feste Event-IDs im Windows-Ereignisprotokoll——✓
08 Vergleich Stand der Herstellerangaben zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Konditionen der Anbieter können abweichen.

Warum nicht PowerChute?

Wer drei Hyper-V Hosts absichern will, kauft bei den Herstellerlösungen drei Lizenzen — und im nächsten Jahr wieder drei.

Kernproblem der Node-Lizenzierung

APC PowerChute Network Shutdown und Eaton Intelligent Power Manager rechnen pro Server-Knoten ab und binden Sie an die eigene Gerätemarke. NUT ist kostenlos und exzellent, aber Linux-Werkzeug: keine Windows-Oberfläche, kein nativer Hyper-V-Zugriff. Und eigene PowerShell-Skripte haben genau das nicht, was im Ernstfall zählt — Überwachung, Alarmierung, Protokoll und jemanden, den man anrufen kann.

Gegenüberstellung
Kriterium UPS Monitor247-IT APC PowerChutePCNS Eaton IPMIntelligent Power Manager NUTNetwork UPS Tools
Lizenz & Kosten
Lizenzmodell Einmallizenz Abo / Renewal Abo / Renewal Open Source
Mehrere Hyper-V Hosts Eine Lizenzunbegrenzt viele Hosts Pro ServerNode-Lizenz je Host Pro AgentAgent auf jedem Host Freikostenlos
Laufende Kosten Keine Jährlich Jährlich Keine
Hyper-V & Windows
Native Hyper-V-Integration ✓ ✓eingeschränkt ✓Agent nötig —Skripte
VM-Shutdown und Suspend (Save-VM) ✓———
Live-Migration statt Abschaltung ✓Pro———
Agentenlos auf den Hosts ✓nur WinRM —— —
Windows-Dienst ohne Anmeldung ✓✓✓—
USV-Kompatibilität
Unterstützte Hersteller AlleSNMP + NUT Nur APC Vor allem Eaton AlleNUT-Treiber
SNMP v3 mit SHA und AES ✓✓✓✓
Alarmierung & Berichte
Teams-, SMS- und Webhook-Alarm ✓Pro———
Verfügbarkeits- und Energieberichte ✓Pro—teilweise—
Oberfläche auf Deutsch ✓teilweiseteilweise—
Monitoring & Integration
Prometheus-Metriken nativ/metrics-Endpoint ✓Enterprise —nur Drittanbieter-Exporter — —nur Drittanbieter-Exporter
Web-Oberfläche für Server Corekein RDP/lokale GUI nötig ✓Enterprise — — —
09 Fragen Weitere Antworten stehen im App-internen FAQ und in der Einrichtungsanleitung.

Häufige Fragen

Welche USV-Hersteller und Protokolle werden unterstützt?

Unterstützt werden SNMP v1, v2c und v3 (mit SHA/MD5-Authentifizierung und AES/DES-Verschlüsselung) sowie NUT (Network UPS Tools) über TCP-Port 3493. Per SNMP werden APC PowerNet OIDs, Eaton-spezifische OIDs (XUPS und MGE), Socomec-spezifische OIDs (Netvision 5 und 6), Vertiv/Liebert (LIEBERT-GP), Huawei (UPS2000/UPS5000) und CyberPower (CPS-MIB) sowie der Standard RFC 1628 (UPS-MIB) als universelle Rückfallebene gelesen — die Erkennung läuft automatisch. Über NUT kommen Geräte von Riello, Legrand, Powerware und hunderten weiteren Herstellern hinzu.

Was passiert genau bei einem Stromausfall?

Sobald die USV auf Batteriebetrieb wechselt, prüft die Software die konfigurierten Schwellwerte für Akkuladung und Restlaufzeit. Erst nach mehreren aufeinanderfolgenden Bestätigungs-Abfragen — dem Schutz vor Fehlauslösung — startet die Notabschaltung: Alle Hyper-V Hosts werden in der festgelegten Reihenfolge abgearbeitet, pro Host jede laufende VM entweder per Stop-VM (das Betriebssystem fährt herunter) oder per Save-VM (Suspend, der Zustand wird auf Platte gesichert). Danach fährt der Host selbst per shutdown.exe herunter. Alle aktiven Alarmkanäle werden bereits beim Ausfall benachrichtigt.

Ist das Abo-Software oder eine Einmallizenz?

Einmallizenz (perpetual) — kein Abo, keine monatlichen oder jährlichen Kosten. Die Lizenz gilt für unbegrenzt viele Hyper-V Hosts und berechtigt zur dauerhaften Nutzung der zum Kaufzeitpunkt aktuellen Version. Standard kostet 139 €, Pro 199 €, Enterprise 349 €. Der Kauf läuft online, die Aktivierung erfolgt per Schlüssel direkt in der Anwendung.

Kann ich den UPS Hyper-V Shutdown Monitor kostenlos testen?

Ja. Nach der Installation läuft die Software 30 Tage als voll funktionsfähige Testversion mit allen Funktionen — ohne Registrierung, ohne Kreditkarte, ohne automatische Verlängerung. Nach Ablauf der 30 Tage sind USV-Überwachung und Notabschaltung gesperrt, bis eine Lizenz aktiviert wird.

Was unterscheidet die Software von APC PowerChute oder Eaton IPM?

Vor allem das Lizenzmodell: APC PowerChute Network Shutdown und Eaton Intelligent Power Manager lizenzieren pro Server-Node — drei Hyper-V Hosts bedeuten drei Lizenzen, jedes Jahr erneut. Hier genügt eine Einmallizenz für beliebig viele Hosts.

Dazu kommen Herstellerunabhängigkeit (SNMP und NUT statt einer Marke), Save-VM als Alternative zum Shutdown, Live-Migration auf einen gesunden Partner-Host, Teams-, SMS- und Webhook-Alarme sowie Verfügbarkeits- und Energieberichte.

Kann die Software mehrere Hyper-V Hosts gleichzeitig verwalten?

Ja, es lassen sich beliebig viele Hyper-V Hosts konfigurieren. Jeder Host hat eine eigene Verbindungskonfiguration (IP, Port, Benutzer, SSL) und eine frei wählbare Shutdown-Reihenfolge — Hosts mit niedrigerer Ordnungszahl werden zuerst heruntergefahren. Der Ablauf wartet auf den Abschluss jedes Hosts, bevor der nächste startet, statt alle parallel abzuschalten.

Wie richte ich den WinRM-Zugriff auf die Hyper-V Hosts ein?

Auf dem Hyper-V Host einmalig Enable-PSRemoting -Force als Administrator ausführen. Läuft die Software in einer Arbeitsgruppe oder auf einer anderen Maschine, muss der Host zusätzlich als TrustedHost eingetragen werden:

Set-Item WSMan:\localhost\Client\TrustedHosts -Value '192.168.1.10' -Force

Der verwendete Benutzer benötigt Mitgliedschaft in der Gruppe Hyper-V-Administratoren. Optional lässt sich WinRM über HTTPS auf Port 5986 betreiben. Die vollständige Anleitung steht in der Einrichtungsanleitung.

Wie richte ich die Benachrichtigungskanäle ein?

E-Mail per SMTP: Server, Port, TLS/SSL sowie Benutzer und Passwort in der App eintragen. E-Mail per Microsoft 365 (App-only): Azure-App-Registrierung mit der Anwendungsberechtigung Mail.Send, Administratorzustimmung und Client-Secret — Tenant-ID, Client-ID und Secret werden in der App hinterlegt, ideal für den Dienst-Betrieb ohne angemeldeten Benutzer.

Microsoft Teams (Pro) läuft über einen Teams-Workflows-Webhook: im Kanal über ••• → „Workflows" die Vorlage „Post to a channel when a webhook request is received" anlegen und die erzeugte URL in der App eintragen — ohne Azure-App-Registrierung und ohne interaktiven Benutzer. SMS (Pro) über seven.io: API-Key anlegen, Empfängernummern im E.164-Format eintragen. Der Webhook-Kanal (Pro) nimmt jede HTTPS-Ziel-URL entgegen — kompatibel mit Slack, Discord, dem klassischen Teams-Connector, n8n, Zapier oder eigenen Endpunkten, optional mit einem zusätzlichen Auth-Header.

Jeder Kanal hat einen eigenen Test-Button direkt in der App; ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen stehen im App-internen FAQ unter „Benachrichtigungen".

Welche SNMP-Traps sendet die Software, und was muss im Monitoring-System eingerichtet sein?

Neue Installationen senden USV-Ereignisse als Standard-Traps der UPS-MIB (RFC 1628): Stromausfall und die periodische Akku-Meldung als upsTrapOnBattery (mit geschätzter Restlaufzeit in Minuten, Sekunden auf Akku und Low-Battery-Schwelle), alle übrigen Ereignisse als upsTrapAlarmEntryAdded bzw. upsTrapAlarmEntryRemoved mit dem passenden upsWellKnownAlarm: LowBattery, ShutdownPending (Notabschaltung ausgelöst bzw. abgebrochen), CommunicationsLost (USV nicht erreichbar bzw. wieder erreichbar), BatteryBad, DiagnosticTestFailed und OnBypass. Die Netzrückkehr beendet den OnBattery-Alarm mit einem Removed-Trap; Added und Removed tragen dieselbe upsAlarmId.

Damit das Monitoring-System (z.B. PRTG, Zabbix, LibreNMS, Checkmk) die Traps mit Namen statt nur als OIDs anzeigt, muss dort die UPS-MIB (RFC 1628, Modulname UPS-MIB) geladen sein — bei den meisten Systemen ist sie bereits enthalten.

Da der Monitor-Server der Absender ist, steht der Name der betroffenen USV in upsIdentName; Betreff und Meldungstext stehen zusätzlich wie bisher in sysDescr und sysLocation. Meldungen ohne USV-Bezug (Live-Migration, Host-Erreichbarkeit, Updates, Test-Trap) werden weiter mit der eingestellten Trap-OID gesendet.

Bestehende Installationen behalten nach dem Update das bisherige Format (alle Meldungen mit der eingestellten Trap-OID), damit vorhandene Empfängerregeln weiter greifen. Umstellen lässt es sich im Alarmmanager unter SNMP Trap → Trap-Format.

Was passiert, wenn nur einer von zwei Hyper-V Knoten Stromausfall hat?

Bei zwei Hosts an unterschiedlichen USVs prüft die Software sofort, ob der Partner-Knoten noch am Netz ist. Ist er gesund und hat seine USV genügend Restlaufzeit, werden die laufenden VMs des betroffenen Hosts per Live-Migration (Move-VM) dorthin verschoben; der geleerte Host schaltet sich anschließend selbst ab.

Hat der Partner zwei USVs, genügt es, wenn eine davon noch Netz hat. Auf einen Partner, dessen USV selbst auf Akku läuft, wird nur migriert, wenn eine Mindest-Restlaufzeit für das Ziel eingestellt ist, die USV sie erreicht und mehr Restlaufzeit meldet als die ausfallende. Ist der Partner ebenfalls betroffen, migriert die Software nicht, sondern fährt beim Erreichen der Schwellwerte die Hosts und Server aller betroffenen USVs geordnet herunter; USVs, die weiter Netzstrom melden, bleiben mit ihren Hosts unberührt. Fällt nur eine USV aus, werden nur ihre Hosts heruntergefahren. Den Rechner, auf dem die Überwachung läuft, kann man im Tab Dienst ebenfalls einer USV zuordnen, damit er nur bei deren Ausfall mit herunterfährt. Live-Migration ist ein Pro-Feature und setzt einen Failover-Cluster mit Shared Storage oder eine korrekt konfigurierte Shared-Nothing-Migration voraus.

→ Ausführlicher Ratgeber: Hyper-V Cluster bei Stromausfall

Was ist USV-Redundanz, und wie unterscheidet sie sich von Live-Migration?

USV-Redundanz (Pro) betrifft einen Host oder Zusatzserver mit zwei unabhängigen Einspeisungen — etwa einen Server mit zwei Netzteilen an zwei getrennten USVs. Neben der primären wird eine zweite, redundante USV zugeordnet. Meldet die primäre USV einen kritischen Ausfall, prüft die Software zuerst, ob die zweite USV noch gesund ist. Ist sie es, wird die Abschaltung dieses Hosts zurückgestellt, nicht abgebrochen, und bei jedem weiteren Poll erneut geprüft — der Host läuft ja weiterhin über die intakte Einspeisung. Erst wenn beide USVs kritisch sind, fährt er geordnet herunter.

Live-Migration dagegen betrifft zwei verschiedene Hyper-V Hosts an unterschiedlichen USVs: fällt die Stromversorgung eines Hosts komplett aus, wandern seine VMs zum gesunden Partner-Host. Beide Funktionen lassen sich kombinieren.

Wie richte ich eine zweite (redundante) USV für denselben Host ein, und welche Timeouts sind zu beachten?

Im Bearbeiten-Dialog des Hosts bzw. Zusatzservers zusätzlich zur zugeordneten USV im Feld „Redundante USV (Pro)" die absichernde zweite USV auswählen. Solange mindestens eine der beiden Online/Charging meldet, wird die Abschaltung zurückgestellt statt ausgeführt und bei jedem weiteren Poll erneut geprüft.

Wichtige Falle bei der Standardzuordnung: Ein Hyper-V Host ohne USV-Zuordnung wird gar nicht abgeschaltet, ein Zusatzserver ohne Zuordnung gilt dagegen als „gehört zu jeder USV" und wird bei jedem USV-Ausfall mit abgeschaltet — erst eine explizite Zuordnung schränkt ihn auf genau eine USV ein.

Timeouts: Jede USV läuft als eigener, unabhängiger Überwachungsprozess mit ihrem eigenen Abfrageintervall. Der Status der jeweils anderen USV gilt nur als aktuell, solange er nicht älter ist als das Dreifache ihres eigenen Abfrageintervalls (mindestens 30 Sekunden) — bei einer selten abgefragten zweiten USV kann ihr letzter bekannter Status also mehrere Minuten alt sein, bevor er verworfen wird. Beide USVs sollten deshalb ein ähnliches, eher kurzes Abfrageintervall haben. Optional lässt sich im Feld „Min. Restlaufzeit Redundanz-USV" zusätzlich eine Sicherheitsmarge fordern: Meldet die schützende USV weniger Restlaufzeit, gilt sie trotz Online-Status nicht mehr als ausreichend.

Die individuelle Frühabschaltung eines Zusatzservers berücksichtigt eine konfigurierte Redundanz-USV genauso. Alles zusammen ist Bestandteil der Pro-Lizenz — ohne sie wird eine konfigurierte zweite USV ignoriert, betroffene Hosts/Server fahren normal wie ohne Redundanz herunter.

Läuft die Software als Windows-Dienst ohne angemeldeten Benutzer?

Ja. Der Windows-Dienst lässt sich direkt aus der Oberfläche installieren, starten und stoppen — kein sc.exe nötig. Er startet automatisch beim Windows-Boot und überwacht die USV ohne angemeldeten Benutzer. GUI und Dienst teilen sich dieselbe config.json in %ProgramData%\UPSHyperVShutdown; erkennt die GUI einen laufenden Dienst, sperrt sie ihre eigene Überwachung, damit nicht beide gleichzeitig abschalten.

Funktioniert die Software ohne Internetverbindung?

Überwachung und Abschaltung laufen komplett im lokalen Netz: Die USV-Kommunikation per SNMP oder NUT, die Hyper-V-Verbindung per WinRM. Ein Stromausfall wird also auch ohne Internet sicher abgearbeitet. Eine Verbindung nach außen braucht nur die Lizenz: Sie wird alle 30 Tage online geprüft, danach gilt eine Kulanzfrist von 7 Tagen. Optional kommen die Update-Prüfung sowie Alarmkanäle wie Microsoft 365, Teams, SMS über seven.io oder Webhook hinzu.

Welche Daten verlassen mein Netzwerk?

Messwerte, Verlauf, Berichte, Konfiguration, Zugangsdaten, Protokolle und Audit-Log bleiben ausschließlich auf Ihrem Server — keine Cloud, kein Hersteller-Konto, keine Telemetrie. Nach außen gehen nur: die Lizenzprüfung bei Polar (Lizenzschlüssel, anonymisierter Hardware-Fingerabdruck, IP-Adresse), die Update-Abfrage bei GitHub (nur Ihre IP-Adresse; alternativ eine eigene Update-Quelle per UNC-Pfad oder HTTPS) und Alarme über die Kanäle, die Sie selbst einrichten. Ein Support-Paket entsteht nur, wenn Sie es selbst exportieren und weitergeben.

Lässt sich die Software in vorhandenes Monitoring oder ein SIEM einbinden?

Ja, auf zwei unabhängigen Wegen — beide ein Enterprise-Feature. Ein schlanker HTTP-Endpoint liefert den aktuellen Gesundheitszustand: /health als JSON und /health/simple als Klartext OK/WARN/CRIT für klassische Monitoring-Systeme wie Zabbix, PRTG oder Nagios, dazu /metrics im Prometheus-Textformat für Prometheus/Grafana sowie Zabbix' natives Prometheus-Scraping, und /prtg im nativen JSON-Schema des PRTG-Sensors „HTTP Data Advanced" — mit passendem HTTP-Status-Code, standardmäßig nur lokal erreichbar und optional per Bearer-Token abgesichert.

Zusätzlich schreibt die Software ihre wichtigsten Ereignisse mit festen, dauerhaft dokumentierten Event-IDs ins Windows-Anwendungsereignisprotokoll. Microsoft Sentinel und Splunk sammeln Windows-Ereignisse in den meisten Umgebungen ohnehin bereits ein — EventID und Kategorie stehen dort als eigene, direkt filterbare Felder zur Verfügung, ganz ohne den Freitext der Meldung parsen zu müssen.

Wie richte ich die Prometheus- oder PRTG-Anbindung ein?

Voraussetzung: eine Enterprise-Lizenz — ohne sie startet der Dienst den Endpoint nicht, selbst wenn er aktiviert ist. In der Desktop-Anwendung unter Allgemeine Einstellungen → Reiter „📡 Monitoring" aktivieren (Standard-Port 9099, direkt im selben Reiter änderbar). Für Prometheus in der scrape_configs einen Job mit dem Ziel <Host>:9099 anlegen, der /metrics abfragt (Scrape-Intervall 30s genügt). Für PRTG einen Sensor vom Typ „HTTP Data Advanced" anlegen mit der URL http://<Host>:9099/prtg — PRTG legt Akkuladung, Restlaufzeit, Gesamtstatus und die übrigen Kanäle automatisch an, kein manuelles Mapping nötig.

Der Endpoint bindet standardmäßig nur auf localhost; für Zugriff von einem anderen Rechner die Bind-Adresse im selben Reiter gezielt auf eine konkrete IP setzen und die Windows-Firewall für die Monitoring-Quelle öffnen. Optional per Bearer-Token absichern — der „Token erzeugen"-Button im selben Reiter generiert ihn automatisch und zeigt ihn einmalig zum Kopieren an, kein manuelles Eintragen in der config.json nötig.

Wie erreiche ich die Remote-Weboberfläche (Enterprise)?

Standardmäßig unter https://<Server-IP>:9443/ (HTTPS, Port über WebManagementPort änderbar). Bei einer Vollinstallation (GUI + Dienst) lässt sie sich in der Desktop-Anwendung unter Allgemeine Einstellungen → Remote-Weboberfläche aktivieren und ein Benutzerkonto anlegen — dort auch Port, Bind-Adresse, Sitzungs-Timeout und IP-Whitelist einstellbar.

Bei der Installationsart „Nur Dienst" (Server Core) im Installer zusätzlich die Aufgabe „Remote-Weboberfläche aktivieren" auswählen; beim ersten Dienststart läuft die Weboberfläche im Setup-Modus, und das erste Konto wird mit einem Einmal-Setup-Token angelegt (siehe nächste Frage). Das anfangs selbstsignierte Zertifikat löst im Browser eine Zertifikatswarnung aus (der Fingerabdruck steht im Dienst-Log) — ein eigenes Zertifikat lässt sich später direkt in der Weboberfläche hochladen.

Voraussetzung ist eine Enterprise-Lizenz oder die aktive 30-Tage-Testversion.

Ersteinrichtung der Weboberfläche: Woher bekomme ich das Setup-Token?

Nur bei der Installationsart „Nur Dienst" (z.B. Server Core) nötig — bei einer Vollinstallation wird das Konto direkt in der Desktop-Anwendung angelegt. Damit nicht jeder im Netzwerk das erste Konto anlegen kann, verlangt die Setup-Seite ein Einmal-Setup-Token. Der Dienst schreibt es beim Start in die Datei C:\ProgramData\UPSHyperVShutdown\web-setup-token.txt, die nur Administratoren lesen können.

Auslesen als Administrator in PowerShell — auf dem Server:

Get-Content "C:\ProgramData\UPSHyperVShutdown\web-setup-token.txt"

oder vom Management-PC aus (Servername anpassen):

Invoke-Command -ComputerName SERVER01 -ScriptBlock { Get-Content "C:\ProgramData\UPSHyperVShutdown\web-setup-token.txt" }

Dann am Management-PC https://SERVER01:9443/ öffnen, die Zertifikatswarnung des selbstsignierten Zertifikats bestätigen und Token, Benutzername und Passwort (mindestens 12 Zeichen) eintragen. Nach erfolgreicher Einrichtung löscht der Dienst die Token-Datei; angemeldet wird ab dann mit Benutzername und Passwort.

Fehlt die Datei oder wird das Token abgelehnt: Dienst neu starten (Restart-Service UpsHyperVShutdown) — dabei entsteht ein neues Token — und die Datei erneut auslesen. Nach 5 Fehleingaben ist die IP-Adresse für 5 Minuten gesperrt. Details stehen im Dienst-Log unter C:\ProgramData\UPSHyperVShutdown.

Worin unterscheiden sich Standard-, Pro- und Enterprise-Lizenz?

Standard enthält den kompletten Kern: USV-Überwachung per SNMP v1/v2c/v3 und NUT, Notabschaltung beliebig vieler Hyper-V Hosts und VMs, zusätzliche physikalische Server, E-Mail-Alarme über SMTP und Microsoft 365, SNMP Trap, Windows-Dienst und Auto-Updater.

Pro ergänzt: mehrere USV-Geräte mit Host-Zuordnung, USV-Redundanz, Live-Migration statt Shutdown, Microsoft Teams-, SMS- und Webhook-Alarme, Batterie-Gesundheitstrend, Verfügbarkeitsberichte, Energie- und Stromkostenanalyse, CSV-/PDF-Export, den monatlichen Manager-Bericht per E-Mail, Tamper Protection (digitale Signatur der Konfigurationsdatei) sowie den Topologie-Tab (grafische Übersicht mit Absicherungsstatus und PDF-Notfallplan-Export).

Enterprise ergänzt zusätzlich: die Remote-Weboberfläche (komplette Bedienung über den Browser, insbesondere für Windows Server Core ohne lokale GUI) sowie die Monitoring-Integration (Health-Endpoint mit JSON, Prometheus-Metriken und nativem PRTG-Sensorformat, feste Event-IDs im Windows-Ereignisprotokoll für SIEM-Anbindung) und das USV-Monitoring: die Betriebsart „Nur Überwachung“ global oder je USV, Warnschwellen für Akku, Last, Temperatur und Eingangsspannung sowie den USV-Selbsttest, manuell oder nach Zeitplan. Im 30-Tage-Test sind alle Enterprise-Funktionen freigeschaltet.

Testversion30 Tagealle Funktionen

Installieren, USV eintragen, fertig.

Der Installer bringt alles mit — .NET 10 ist enthalten, es muss nichts vorinstalliert werden. Nach 30 Tagen bleiben Oberfläche und Konfiguration erhalten; gesperrt werden nur USV-Überwachung und Notabschaltung, bis eine Lizenz aktiviert ist.

Lizenzen nur für Unternehmen — AGB

SHA-256 9c7490055ef97bc3c7e399f60217643bd4ae035b566e687c26eeae63c3e0fa2b

Systemvoraussetzungen

  • BetriebssystemWindows 10/11, Server 2019 / 2022 / 2025
  • Architekturx64
  • Laufzeit.NET 10, im Installer enthalten
  • Paketgröße153 MB
  • USVSNMP-Karte oder NUT-Server im Netz
  • Hyper-V HostsWinRM aktiv, Port 5985 oder 5986
  • KontoMitglied der Hyper-V-Administratoren
  • SprachenDeutsch, Englisch

Die Datei wird über GitHub Releases ausgeliefert. Fragen vorab? Kontakt & Support